Press release


Neues Online-Portal für die Historischen Geisteswissenschaften – L.I.S.A - Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung ab 23. Februar 2010 im Internet


Die Gerda Henkel Stiftung baut eine neue Internetplattform auf. Vom 23. Februar nächsten Jahres an wird „L.I.S.A. – Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung“ der interessierten Öffentlichkeit Informationen zu Themen der Historischen Geisteswissenschaften zur Verfügung stellen und den Stipendiatinnen und Stipendiaten der Stiftung ein Kommunikationsnetzwerk bieten. Das Angebot umfasst drei Bereiche: einen redaktionellen Teil, von dem mit regelmäßig wechselnden Beiträgen Impulse für Diskussionen ausgehen, einen Weblog für die von der Stiftung geförderten Doktorandinnen und Doktoranden und L.I.S.A.video, einen Raum für professionell produzierte Kurzfilme aus dem Forschungsalltag. Redaktioneller Sitz des Portals ist die Geschäftsstelle der Gerda Henkel Stiftung in Düsseldorf. Dort wird L.I.S.A. am 23. Februar 2010 im Rahmen einer Presseveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.

Das Akronym L.I.S.A. nimmt die zentralen Möglichkeiten der Plattform auf: Lesen, Informieren, Schreiben und Austauschen. Zugleich erinnert der Name an die Gründerin der Gerda Henkel Stiftung, Lisa Maskell, die die Stiftung 1976 zum Gedenken an ihre Mutter, Gerda Henkel, ins Leben rief. „Mit dem Portal schaffen wir ein für Stiftungen neues Angebot zur Verständigung über Wissenschaft“, so Dr. Angela Kühnen, Mitglied des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung. „Während wir auf unserer Internetseite auch weiterhin auf klassische Weise über die Aktivitäten der von uns geförderten Forscherinnen und Forscher berichten, ist L.I.S.A. ein eigenständiges multimediales Forum für Wissenschaftler und alle, die sich den Historischen Geisteswissenschaften zuwenden möchten.“

Beiträge der Redaktion
Ein Online-Redakteur der Gerda Henkel Stiftung moderiert die Beiträge. Er entwickelt Themendossiers, wirbt Buchbesprechungen, Ausstellungskritiken und Veranstaltungsvorschauen ein und akzentuiert mit Umfragen, Online-Vorlesungen und Expertenchats wichtige Aspekte der in den Dossiers behandelten Schwerpunkte.

Weblog für die Promotionsstipendiatinnen und -stipendiaten
Doktorandinnen und Doktoranden der Gerda Henkel Stiftung haben die Möglichkeit, ihre Dissertationsvorhaben auf L.I.S.A. zu präsentieren, sich mit Text-, Bild-, Audio- und Videobeiträgen zu beteiligen und sich in einem nichtöffentlichen Bereich untereinander auszutauschen.

L.I.S.A.video
Die Autorin Gisela Graichen und der Produzent Peter Prestel haben acht Teams von Wissenschaftlern, die in einem von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Projekt tätig sind, im Umgang mit professioneller Kameraausrüstung geschult. Die Vorhaben spannen thematisch einen Bogen von der Wiederlesbarmachung altägyptischer Wandmalerei in Theben über Burgen im mittelalterlichen Breisgau bis zur Traumaforschung am Beispiel des Hamburger Feuersturms von 1943. Die Gruppen filmen den Fortgang ihrer Forschungen in Ägypten, Deutschland, Griechenland, der Mongolei, Nepal und Sri Lanka und haben ihre Dreharbeiten teilweise bereits abgeschlossen. Das gesammelte Rohmaterial wird zu je zehn dreiminütigen Episoden aufbereitet und fortlaufend auf L.I.S.A.video veröffentlicht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Informationsblatt (1.6 MB)
Bildanforderung für den honorarfreien Abdruck

Aufnahmen, die bei den Dreharbeiten für L.I.S.A.video entstanden sind:

Abbildung oben: Restauratoren, Archäologen und Ägyptologen erforschen in einem internationalen Projekt die Grabkammer des Neferhotep in Theben, Ägypten: Die Dipl. Restauratorinnen Birte Graue (li.) und Christina Verbeek.
(Forschungsprojekt „Wiederlesbarmachung altägyptischer Wandmalerei, Theben/Ägypten“, Prof. Dr. Hans Leisen (Projektleitung), Dipl. Rest. Susanne Brinkmann M.A., Dipl. Rest. Birte Graue, Dipl. Rest. Christina Verbeek, Köln)


Bis heute liegen tausende Bomben im Hamburger Untergrund: Ein Taucher des Kampfmittel-Räumdienstes auf der Suche nach dem Erbe des "Feuersturms".
(Forschungsprojekt „Zeitzeugen des ‚Hamburger Feuersturms’ und ihre Familien“, PD Dr. Ulrich Lamparter, Dr. Silke Wiegand-Grefe, Prof. Dr. Dorothee Wierling, Hamburg)
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Apollon-Heiligtum bei Kalapodi. Um die darunterliegenden Bauphasen zu klären, werden die Steinblöcke eines Einbaus klassischer Zeit in der Cella des archaischen Tempels abgebaut. 2. v. r.: Grabungsarchitekt Dr. Nils Hellner, ganz hinten li.: Projektleiter Prof. Dr. Dr. h.c. Wolf-Dietrich Niemeier, Deutsches Archäologisches Institut Athen
(Forschungsprojekt „Ausgrabungen in Kalapodi“, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolf-Dietrich Niemeier, Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke, Berlin)
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Auf dem Weg zum Höhlentempel Mentsun Lhakhang im ehemaligen Königreich Mustang, Nepal
(Forschungsprojekt „Arbeiten am Mentsun Lhakhang Felshöhlentempel, Nepal“
Dr. Susanne von der Heide, Köln, Tsering Tashi Thingo Rinpoche (†))
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Erstmals in Ägypten zur Reinigung eingesetzt: Ein Faserlaser in der altägyptischen Grabkammer TT 49
(Forschungsprojekt „Wiederlesbarmachung altägyptischer Wandmalerei, Theben/Ägypten“, Prof. Dr. Hans Leisen (Projektleitung), Dipl. Rest. Susanne Brinkmann M.A., Dipl. Rest. Birte Graue, Dipl. Rest. Christina Verbeek, Köln)
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Für alle Bilder gilt:
© Peter Prestel/Gerda Henkel Stiftung

Kontakt
Pressestelle
Dr. Sybille Wüstemann
Tel.: + 49 (0)211 93 65 24 -0
E-Mail:


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