Gerda Henkel Preis

„Die Gerda Henkel Stiftung engagiert sich durch die Unterstützung exzellenter wissenschaftlicher Projekte und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses seit mehr als 40 Jahren für zukunftsgerichtete Forschung. Sie trägt mit ihren Förderschwerpunkten maßgeblich zum Geschichts- und Kulturverständnis bei. Seit Gründung der Stiftung wurden mehr als 6.600 Forschungsvorhaben mit rund 160 Millionen Euro unterstützt. Mit dem Gerda Henkel Preis möchten wir die Historischen Geisteswissenschaften weiter stärken und auf Themen aufmerksam machen, die sonst nicht im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen.“

Julia Schulz-Dornburg, Vorsitzende des Kuratoriums
(Ausschreibung 2018)

Gerda Henkel Preis

Seit 2006 wird der Gerda Henkel Preis in einem Turnus von zwei Jahren an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verliehen, die in den von der Stiftung geförderten Disziplinen und Förderbereichen herausragende Forschungsleistungen erzielt haben und weitere erwarten lassen. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert. Das Preisgeld ist zur freien Verwendung bestimmt.

Der Gerda Henkel Preis wird international ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten sowie namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen und fordert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen auf, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Mitglieder der Stiftungsgremien und der Jury sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gerda Henkel Stiftung können weder ein Vorschlagsrecht ausüben noch nominiert werden.

Nominierungsverfahren

Der Gerda Henkel Preis wird international ausgeschrieben. Die Stiftung wendet sich an Universitäten sowie namhafte kulturelle und wissenschaftliche Institutionen und fordert Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dieser Einrichtungen auf, geeignete Kandidaten und Kandidatinnen zu benennen. Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Mitglieder der Stiftungsgremien und der Jury sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gerda Henkel Stiftung können weder ein Vorschlagsrecht ausüben noch nominiert werden.

Pro nominierende Institution/Person kann nur ein Vorschlag eingereicht werden. Verspätet oder unvollständig eingehende Nominierungen können nicht berücksichtigt werden.

Zu einer vollständigen Nominierung gehören folgende Unterlagen:

  • Nominierungsformular
  • Begründung des Vorschlags mit persönlicher Unterschrift
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf des/der Nominierten
  • Liste der wichtigsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen des/der Nominierten der letzten fünf Jahre

Die nächste Ausschreibung für den Gerda Henkel Preis erfolgt im Herbst 2019. Informationen werden rechtzeitig an dieser Stelle zur Verfügung gestellt.

Auswahlverfahren und Jury

Über die Vergabe des Gerda Henkel Preises entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung der Jury. Diese besteht aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung sowie stiftungsunabhängigen Persönlichkeiten.

Jury 2018

Vorsitzender
Prof. Dr. Peter Funke

Mitglieder
Prof. Dr. Ute Daniel
Prof. Dr. Andreas Eckert
Prof. Dr. Peter Geimer
Prof. Dr. Martin Jehne
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger
Prof. Dr. Sabine Schmidtke
Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Stollberg-Rilinger
Prof. Dr. Bo Stråth
Prof. Dr. Dr. h.c. Marcel van der Linden

Ansprechpartnerin

Dr. Sybille Wüstemann
Leitung Pressearbeit und Veranstaltungsmanagement
(wuestemann@gerda-henkel-stiftung.de)