Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat

Ausschreibung

Bedeutungsverlust und Entgrenzung des Staates sind ein Generalthema politischer und wissenschaftlicher Diskussionen über Sicherheitspolitik seit dem Ende des Kalten Krieges. „Zerfallende Staaten“ als Schutzzone für Terroristen, transnationale organisierte Kriminalität, Legitimitätsverlust und schrumpfende Handlungskompetenz in Konfliktgebieten lauten die Stichworte. Gute Gründe sprechen für eine differenziertere Betrachtung: Sicherheitsprobleme sind vielschichtiger und dynamischer geworden. Sie sind angesiedelt in einem Kontinuum, das von militärischem Schutz bis zu funktionsfähiger Infrastruktur und tragfähigen gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen reicht. Der Staat wird nicht durchgehend unwichtiger in sicherheitspolitisch relevanten Feldern, teilweise gewinnt er sogar an Bedeutung.

Das Sonderprogramm „Sicherheit, Gesellschaft und Staat“ trägt diesen widersprüchlichen Entwicklungen Rechnung. Es will neue Problemzonen auf eine Weise in den Blick nehmen, die einerseits für die Sicherheitspolitik nach dem Ende des Kalten Krieges exemplarisch, andererseits in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Jüngere Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen sollen ermutigt werden, unkonventionelle aber zentrale Fragestellungen zu verfolgen. Erfahrene Forscherinnen und Forscher sollen die Gelegenheit erhalten, für eine begrenzte Zeit intensiv an einer Forschungsfrage zu arbeiten. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die politische Praxis Bedeutung haben.

Über die Anträge entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung von internationalen Fachgutachtern/innen.

Internationale Fachgutachter/innen

Prof. Dr. J. Peter Burgess | Paris
Prof. Dr. Christopher Daase | Frankfurt/Main
Prof. Dr. Beatrice Heuser | Glasgow
Prof. Dr. Wolfgang Seibel | Konstanz
Prof. Dr. I. William Zartman | Washington D.C.

Das Sonderprogramm wendet sich an Geistes- und Sozialwissenschaftler/innen aller Disziplinen. Beantragt werden können Mittel für Forschungsstipendien und zur Durchführung von Forschungsprojekten. Promotionsstipendien werden im Rahmen des Förderschwerpunktes nur bei Einbindung in ein Forschungsprojekt gewährt. Die Forschungsvorhaben sollen sich einem oder mehreren der fünf Forschungsfelder zuordnen lassen.

THEMATISCHE SCHWERPUNKTE

Das Sonderprogramm gliedert sich in fünf thematische Felder:

1. HERAUSFORDERUNGEN DURCH NEUE TECHNOLOGIEN

Sicherheit wird üblicherweise als technisches Problem angesehen, das in erster Linie auf technologische Weise zu lösen ist. Damit Bedrohungen nicht Realität werden, wird der Versuch unternommen, diese mit Hilfe hochentwickelter Waffen- und komplexer Überwachungssysteme sowie umfangreicher Datensammlungen zu identifizieren und auszuschalten. Der Einsatz von Sicherheitstechnologien führt allerdings oftmals zu widersprüchlichen Ergebnissen. Neuere Forschungsansätze weisen daher darauf hin, dass gefährdete Akteure sowohl maßgeblich in die Erzeugung eigener Unsicherheit, als auch in deren Reduzierung oder Beseitigung involviert sind. Im Forschungsfeld „Herausforderungen durch neue Technologien“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich mit den Beziehungen zwischen der Sicherheit einer Gesellschaft und den zu ihrer Bewahrung eingesetzten technologischen Maßnahmen beschäftigen. Mögliche Forschungsthemen sollen die Verbindungen zwischen der Sicherheit von Staaten und Gesellschaften und jenen technologischen Innovationen untersuchen, die sich sowohl auf die jeweilige Bedrohung selbst als auch auf den Umgang mit ihr auswirken. In Frage kommen könnten hier unter anderem die Bereiche: Cyber-Sicherheit, Überwachung, biometrische Identifizierung, Informationsaustausch, der Schutz kritischer Infrastrukturen, ABC- und Bio-Sicherheit, sowie Krisenmanagement.

2. ÖFFENTLICHE VERWALTUNG UND HUMAN SECURITY

Zur physischen Sicherheit von Menschen und Sachen leisten weite Bereiche der öffentlichen Ordnungs- und Leistungsverwaltung einen Beitrag. Die Relativierung des staatlichen Gewaltmonopols im Bereich Militär und Polizei ist daher nicht gleichbedeutend mit einem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, wie etwa die Verwaltungs- und Versorgungstätigkeit bewaffneter Gruppen in Bürgerkriegsgesellschaften zeigt. Andererseits kann es auch in stabilen Rechtsstaaten mit sehr leistungsfähigen Verwaltungen zu Sicherheitslücken kommen, wenn vorgesehene Kontrollen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht greifen, Behörden nicht kooperieren oder Warnsignale missachtet werden. Im Forschungsfeld „Öffentliche Verwaltung und Human Security“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich der Leistung oder dem Versagen der öffentlichen Verwaltung außerhalb von Militär, Polizei und Justiz im Bereich sicherheitsrelevanter Funktionen widmen.

3. KONFLIKTLÖSUNGSMUSTER ZWISCHEN STAAT UND TRADITIONALEN AKTEUREN

In Krisengebieten und Postkonflikt-Regionen können lokale zivilgesellschaftliche Akteure und traditionale Strukturen einen fördernden oder hemmenden Einfluss auf Prozesse der Konfliktschlichtung und nachhaltigen Befriedung haben. Ob die Koexistenz von Demokratie, Autokratie und verschiedener Formen der traditionalen Institutionen (chief systems, consensual systems) das friedliche Miteinander fördern oder gefährden, ist eine offene Frage. Wenn es um die Förderung regionaler Stabilität geht, macht es einen Unterschied, ob die Beziehung zwischen indigenen traditionalen und modernen westlichen politischen Institutionen in Krisenregionen als spannungsgeladen, wechselseitig paralysierend oder möglicherweise komplementär betrachtet wird. Im Forschungsfeld „Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die das Wechselverhältnis zwischen beiden Sphären in den Blick nehmen und damit einen Beitrag leisten zur Entwicklung realistischer sicherheitspolitischer Konzepte.

4. NICHT-STAATLICHE AKTEURE ALS PARTNER UND KONKURRENTEN DES STAATES

In einem ungeklärten Spannungsverhältnis befinden sich staatliche und nicht-staatliche Akteure, wenn es um die Sicherung von Kernfunktionen von Regierung und Verwaltung geht. Nicht-Regierungsorganisationen als Agenda-Setter sind einerseits zu ernsthaften Konkurrenten der Nationalstaaten und ihrer Regierungen auch auf der internationalen Bühne geworden. Andererseits können sie Sicherheitsleistungen staatlicher Akteure stützen, die diese selbst nicht wahrnehmen können oder wollen, etwa im Bereich der Menschenrechtspolitik, der Flüchtlingspolitik, der Eindämmung intra-staatlicher Gewalt oder der Bewältigung von Bürgerkriegsfolgen. Internationale nicht-staatliche Akteure haben aber im Unterschied zu staatlichen Akteuren einen latenten Anreiz, als erprobte Krisenhelfer ‚im Geschäft zu bleiben'. Im Forschungsfeld „Nicht-staatliche Akteure als Partner und Konkurrenten des Staates“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich dem Wechselverhältnis von produktiven und prekären Seiten der sicherheitsrelevanten Tätigkeit nicht-staatlicher Akteure widmen.

5. SICHERHEITS- UND KOMMUNIKATIONSSTRATEGIEN ZWISCHEN DOKTRINBILDUNG UND IMPLEMENTATION

Zu den notorischen Problemen der Sicherheitspolitik gehört die Lücke zwischen strategischen Grundsätzen und deren Umsetzung. Während sich die fachlichen und politischen Diskussionen vor allem auf die Verflechtung internationaler und nationaler Sicherheitsfragen und die unzureichende Implementation in multilateralen Arrangements und nationalen Sicherheitsdoktrinen konzentrieren, wird die Angemessenheit der sicherheitspolitischen Doktrinbildung selbst eher vernachlässigt. Wie etwa das Spannungsverhältnis von „innerer“ und „äußerer“ Sicherheit tatsächlich beschaffen ist und wie es im internationalen Vergleich variiert, ist ebenso wenig beantwortet wie die Frage, wie sich der Prozess der Doktrinbildung überhaupt vollzieht und inwieweit wechselseitiges Lernen zwischen den Denkschulen der internationalen und der inneren Sicherheit tatsächlich stattfindet. Im Forschungsfeld „Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die das Spannungsverhältnis im Kontinuum von innerer und äußerer Sicherheit und die daraus folgende sicherheitspolitische Doktrinbildung im Wechselverhältnis mit der sicherheitspolitischen Praxis in den Blick nehmen.

Thematische Schwerpunkte

1. Herausforderungen durch neue Technologien

Sicherheit wird üblicherweise als technisches Problem angesehen, das in erster Linie auf technologische Weise zu lösen ist. Damit Bedrohungen nicht Realität werden, wird der Versuch unternommen, diese mit Hilfe hochentwickelter Waffen- und komplexer Überwachungssysteme sowie umfangreicher Datensammlungen zu identifizieren und auszuschalten. Der Einsatz von Sicherheitstechnologien führt allerdings oftmals zu widersprüchlichen Ergebnissen. Neuere Forschungsansätze weisen daher darauf hin, dass gefährdete Akteurinnen und Akteure sowohl maßgeblich in die Erzeugung eigener Unsicherheit, als auch in deren Reduzierung oder Beseitigung involviert sind. Im Forschungsfeld „Herausforderungen durch neue Technologien“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich mit den Beziehungen zwischen der Sicherheit einer Gesellschaft und den zu ihrer Bewahrung eingesetzten technologischen Maßnahmen beschäftigen. Mögliche Forschungsthemen sollen die Verbindungen zwischen der Sicherheit von Staaten und Gesellschaften und jenen technologischen Innovationen untersuchen, die sich sowohl auf die jeweilige Bedrohung selbst als auch auf den Umgang mit ihr auswirken. In Frage kommen könnten hier unter anderem die Bereiche: Cyber-Sicherheit, Überwachung, biometrische Identifizierung, Informationsaustausch, der Schutz kritischer Infrastrukturen, ABC- und Bio-Sicherheit, sowie Krisenmanagement.

2. Öffentliche Verwaltung und Human Security

Zur physischen Sicherheit von Menschen und Sachen leisten weite Bereiche der öffentlichen Ordnungs- und Leistungsverwaltung einen Beitrag. Die Relativierung des staatlichen Gewaltmonopols im Bereich Militär und Polizei ist daher nicht gleichbedeutend mit einem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung, wie etwa die Verwaltungs- und Versorgungstätigkeit bewaffneter Gruppen in Bürgerkriegsgesellschaften zeigt. Andererseits kann es auch in stabilen Rechtsstaaten mit sehr leistungsfähigen Verwaltungen zu Sicherheitslücken kommen, wenn vorgesehene Kontrollen aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht greifen, Behörden nicht kooperieren oder Warnsignale missachtet werden. Im Forschungsfeld „Öffentliche Verwaltung und Human Security“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich der Leistung oder dem Versagen der öffentlichen Verwaltung außerhalb von Militär, Polizei und Justiz im Bereich sicherheitsrelevanter Funktionen widmen.

3. Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren und Akteurinnen

In Krisengebieten und Postkonflikt-Regionen können lokale zivilgesellschaftliche Akteure und Akteurinnen und traditionale Strukturen einen fördernden oder hemmenden Einfluss auf Prozesse der Konfliktschlichtung und nachhaltigen Befriedung haben. Ob die Koexistenz von Demokratie, Autokratie und verschiedener Formen der traditionalen Institutionen (chief systems, consensual systems) das friedliche Miteinander fördern oder gefährden, ist eine offene Frage. Wenn es um die Förderung regionaler Stabilität geht, macht es einen Unterschied, ob die Beziehung zwischen indigenen traditionalen und modernen westlichen politischen Institutionen in Krisenregionen als spannungsgeladen, wechselseitig paralysierend oder möglicherweise komplementär betrachtet wird. Im Forschungsfeld „Konfliktlösungsmuster zwischen Staat und traditionalen Akteuren und Akteurinnen“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die das Wechselverhältnis zwischen beiden Sphären in den Blick nehmen und damit einen Beitrag leisten zur Entwicklung realistischer sicherheitspolitischer Konzepte.

4. Nicht-staatliche Akteur/innen als Partner/innen und Konkurrent/innen des Staates

In einem ungeklärten Spannungsverhältnis befinden sich staatliche und nicht-staatliche Akteure und Akteurinnen, wenn es um die Sicherung von Kernfunktionen von Regierung und Verwaltung geht. Nicht-Regierungsorganisationen als Agenda-Setter sind einerseits zu ernsthaften Konkurrenten und Konkurrentinnen der Nationalstaaten und ihrer Regierungen auch auf der internationalen Bühne geworden. Andererseits können sie Sicherheitsleistungen staatlicher Akteur/innen stützen, die diese selbst nicht wahrnehmen können oder wollen, etwa im Bereich der Menschenrechtspolitik, der Flüchtlingspolitik, der Eindämmung intra-staatlicher Gewalt oder der Bewältigung von Bürgerkriegsfolgen. Internationale nicht-staatliche Akteur/innen haben aber im Unterschied zu staatlichen Akteur/innen einen latenten Anreiz, als erprobte Krisenhelfer ‚im Geschäft zu bleiben'. Im Forschungsfeld „Nicht-staatliche Akteur/innen als Partner/innen und Konkurrent/innen des Staates“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die sich dem Wechselverhältnis von produktiven und prekären Seiten der sicherheitsrelevanten Tätigkeit nicht-staatlicher Akteur/innen widmen.

5. Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation

Zu den notorischen Problemen der Sicherheitspolitik gehört die Lücke zwischen strategischen Grundsätzen und deren Umsetzung. Während sich die fachlichen und politischen Diskussionen vor allem auf die Verflechtung internationaler und nationaler Sicherheitsfragen und die unzureichende Implementation in multilateralen Arrangements und nationalen Sicherheitsdoktrinen konzentrieren, wird die Angemessenheit der sicherheitspolitischen Doktrinbildung selbst eher vernachlässigt. Wie etwa das Spannungsverhältnis von „innerer“ und „äußerer“ Sicherheit tatsächlich beschaffen ist und wie es im internationalen Vergleich variiert, ist ebenso wenig beantwortet wie die Frage, wie sich der Prozess der Doktrinbildung überhaupt vollzieht und inwieweit wechselseitiges Lernen zwischen den Denkschulen der internationalen und der inneren Sicherheit tatsächlich stattfindet. Im Forschungsfeld „Sicherheits- und Kommunikationsstrategien zwischen Doktrinbildung und Implementation“ sollen Untersuchungen gefördert werden, die das Spannungsverhältnis im Kontinuum von innerer und äußerer Sicherheit und die daraus folgende sicherheitspolitische Doktrinbildung im Wechselverhältnis mit der sicherheitspolitischen Praxis in den Blick nehmen.

Antrag

Art und Umfang der Förderung

Anträge auf Förderung eines Forschungsprojekts können in der Regel von Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen bzw. vergleichbaren Institutionen sowie von einem oder mehreren (promovierten/habilitierten) Wissenschaftler(n) und Wissenschaftlerin(nen) gestellt werden. Die Förderung von Forschungsprojekten erfolgt je nach Art des Vorhabens durch die Übernahme von Personal-, Reise-, Sach- und/oder sonstigen Kosten.

Antragstellende müssen an den für das Projekt geplanten Forschungsarbeiten aktiv beteiligt sein. Für Projektmitarbeiter/innen innerhalb von Forschungsprojekten können ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter/innen eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden. Ein gleichzeitiger Bezug von Gehalt oder Altersrente/Pension und Stipendium ist nicht möglich.

Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiaten und -stipendiatinnen der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht. Individuelle Regelungen sind bitte mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts können auch Gastaufenthalte (ausländischer) Wissenschaftler/innen finanziert werden. Sollte es sich um die Durchführung eines von einem einzelnen Wissenschaftler/einer einzelnen Wissenschaftlerin zu bearbeitenden Projekts handeln, ist ein Forschungsstipendium zu beantragen.

Antragsunterlagen

Im Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat ist nur eine digitale Antragstellung möglich. Die notwendigen Unterlagen können direkt in das elektronische Antragsformular hochgeladen werden.

Anträge können ausschließlich in englischer Sprache eingereicht werden.

Folgende Unterlagen sind einzureichen:

  • Beschreibung des Vorhabens inkl. Zuordnung zu mind. einem der fünf Forschungsfelder
    • max. 8 Seiten, einseitig bedruckt, mindestens Schriftgröße 11 sowie Zeilenabstand 1,5
    • beachten Sie unbedingt die formalen Vorgaben zur Antragserstellung
  • Zeitplan, ggf. mit Reiseplan
  • Detaillierte Kostenkalkulation
    • im Einzelnen beantragte Mittel sind präzise zu beziffern
    • keine Studiengebühren oder Semesterbeiträge
    • keine Overhead-Kosten
  • Lebenslauf und Publikationsverzeichnis des/der Antragstellenden
    • ggf. Lebenslauf und Publikationsverzeichnis der vorgesehenen Projektmitarbeiter/innen
    • ggf. akademische Zeugnisse der Projektmitarbeiter/innen (Examen, Magister, Promotion, Habilitation etc.; bitte keine Bachelor-Zeugnisse einreichen)

Falls auch für den/die Antragstellende/n ein Stipendium vorgesehen ist:

  • Akademische Zeugnisse des/der Antragstellenden (Magister, Promotion, Habilitation etc.; bitte keine Bachelor-Zeugnisse einreichen)

Bitte senden Sie die Unterlagen nicht zusätzlich per Post oder E-Mail.

Dotierung

Promotionsstipendien

Mtl. Stipendiengrundbetrag: 1.600,- Euro

Gegebenenfalls zuzüglich eines monatlichen Familienzuschlags, der nach Vorlage der Geburtsurkunde gewährt wird. Der Familienzuschlag wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt.


•    bei einem Kind: EUR 400,--
•    je weiteres Kind: EUR 100,--

Pauschale mtl. Auslandszulage: 400,- Euro

Forschungsstipendien für promovierte Wissenschaftler/innen

Mtl. Stipendiengrundbetrag: 2.300,- Euro

Gegebenenfalls zuzüglich eines monatlichen Familienzuschlags, der nach Vorlage der Geburtsurkunde gewährt wird. Der Familienzuschlag wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt.


•    bei einem Kind: EUR 400,--
•    je weiteres Kind: EUR 100,--

Pauschale mtl. Auslandszulage: 575,- Euro

Forschungsstipendien nach der Habilitation

Mtl. Stipendiengrundbetrag: 3.100,- Euro

Als äquivalente Qualifikation zur Habilitation erkennt die Stiftung die Inhaberschaft einer Stelle als „Associate Professor“ oder als „Full Professor“ / „Distinguished Professor“ (nach nordamerikanischem System) bzw. eines „Senior Lecturer“ oder „Reader“/„Professor“ (nach Commonwealth-System) an.

Gegebenenfalls zuzüglich eines monatlichen Familienzuschlags, der nach Vorlage der Geburtsurkunde gewährt wird. Der Familienzuschlag wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt.


•    bei einem Kind: EUR 400,--
•    je weiteres Kind: EUR 100,--

Pauschale mtl. Auslandszulage: 775,- Euro

Fristen

Die nächste Antragsfrist endet am 29. November 2019.

Formular

Elektronisches Antragsformular der Stiftung

1. Bitte füllen Sie das Antragsformular vollständig aus.

2. Sie können das Formular jederzeit speichern und es innerhalb von zehn Tagen über einen persönlichen Link wieder aufrufen und weiter bearbeiten. Nach Ablauf von zehn Tagen werden Ihre Daten vom Server gelöscht.

3. Nach dem vollständigen Ausfüllen des Formulars erhalten Sie eine Übersicht, die Sie zum elektronischen Versand separat bestätigen müssen.

4. Mit dem Ausführen des Sendevorgangs werden Ihre Daten elektronisch an die Stiftung übermittelt. Sie erhalten eine Eingangsbestätigung an die von Ihnen angegebene E-Mail-Adresse.

Bitte beachten Sie beim Hochladen der notwendigen Antragsunterlagen folgende Vorgaben:

  • Die Antragsunterlagen müssen im PDF-Format hochgeladen werden.
  • Bitte laden Sie keine geschützten PDF Dateien hoch.
  • Die Größe einer einzelnen Datei darf nicht mehr als 6 MB betragen.
  • In jedes Unterlagenfeld kann maximal eine Datei hochgeladen werden.
  • Der Antrag kann nur versandt werden, wenn alle erforderlichen Unterlagen hochgeladen wurden.

Bitte beachten Sie zusätzlich folgende Hinweise:

  • Ihre Daten werden für die Bearbeitung Ihres Antrags durch die Gerda Henkel Stiftung gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben.
  • Die Gerda Henkel Stiftung erteilt Ihnen jederzeit gerne Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten. Personenbezogene Daten können auf Wunsch geändert bzw. gelöscht werden.
  • Bitte verwenden Sie das Formular ausschließlich für eine Antragstellung bei der Gerda Henkel Stiftung. Die Stiftung behält sich vor, gegebenenfalls Antragsdaten ohne vorherige Ankündigung zu löschen.

Druckkosten

Druckkostenzuschüsse werden gegenwärtig nur an besonders erfolgreiche Stipendiatinnen und Stipendiaten der Gerda Henkel Stiftung vergeben. Ein Antrag auf Gewährung eines Druckkostenzuschusses muss von dem jeweiligen Stipendiaten/der jeweiligen Stipendiatin selbst gestellt werden.

Dem Antrag sind unbedingt folgende Unterlagen beizufügen:

  • vom Verlag ausgefülltes Formular der Stiftung
  • Manuskript, das der Verlagskalkulation zugrunde liegt (als CD-ROM)
  • zweiseitige Zusammenfassung mit Darstellung des wissenschaftlichen Ertrags und des Innovationspotentials der Monographie/des Sammelbandes

Anträgen auf Veröffentlichung von durch die Gerda Henkel Stiftung geförderten Dissertationen ist zusätzlich eine Kopie der (vorläufigen) Promotionsurkunde beizufügen.

Anträge können jederzeit eingereicht werden.

Wichtiger Hinweis zur Antragstellung

Bitte beachten Sie zunächst alle in diesem Bereich sowie unter Allgemeine Hinweise für Antragsteller und Geförderte bereitgestellten Informationen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Ansprechpartner Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat

Thomas Podranski, M.A.
Projektreferent Sonderprogramme
podranski@gerda-henkel-stiftung.de

Allgemeine Hinweise für Antragsteller/innen und Geförderte

Häufig gestellte Fragen

Allgemeine Fragen zur Antragstellung

Kann ich ein Forschungsprojekt beantragen, auch wenn ich noch nicht promoviert bin?
Nein. Anträge auf Förderung eines Forschungsprojekts können in der Regel nur von Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen bzw. vergleichbaren Institutionen sowie von einem oder mehreren (promovierten/habilitierten) Wissenschaftler(n) gestellt werden. Die Vorlage einer (vorläufigen) Promotionsbescheinigung ist erforderlich.

Kann ich mich mit demselben Forschungsvorhaben in mehreren Programmen der Stiftung gleichzeitig bewerben?
Nein, eine Bewerbung ist immer ausschließlich einem Förderprogramm zuzuordnen. Eine gleichzeitige Bewerbung mit unterschiedlichen Forschungsvorhaben ist dann grundsätzlich möglich, wenn für den Antragsteller kein eigenes Stipendium vorgesehen ist.

Können sich auch ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um die Förderung eines Forschungsvorhabens bewerben?
Ja. Eine Bewerbung ist unabhängig von der Nationalität des Antragstellers und dem Ort des Arbeitsplatzes möglich.

Was sind die Korrespondenzsprachen der Stiftung?
Deutsch und Englisch.

Soll der Antrag in Deutsch oder Englisch eingereicht werden?
Im Sonderprogramm "Sicherheit, Gesellschaft und Staat" sind alle Unterlagen grundsätzlich in Englisch einzureichen.

In welchem Format sollten meine Antragsunterlagen der Stiftung vorliegen?
Ihr Exposé sollte eine Länge von 8 Seiten nicht überschreiten. Dokumente müssen mindestens mit Schriftgröße 11 sowie einem Zeilenabstand von 1.5 erstellt werden. Bitte lesen Sie sorgfältig alle Anweisungen im Bereich Allgemeine Hinweise.

Gibt es inhaltliche Vorgaben zur Gliederung bzw. Gestaltung des Exposés?
Nein, inhaltliche Vorgaben gibt es soweit nicht. Bewerber/innen um ein Forschungsstipendium, bei denen die Niederschrift der Studie im Vordergrund steht, sollten im Exposé darauf achten, dass neben der inhaltlichen Darstellung auch Angaben zur Methode, zum Forschungsstand, zur Quellengrundlage und zur Forschungsrelevanz enthalten sind.

Sollte das Exposé eine ausführliche Literaturliste enthalten, oder reicht es, die zitierten Quellen in Fußnoten zu vermerken? Ist zusätzlich eine Literaturliste mit für das Projekt relevanter Literatur notwendig?
Es ist ausreichend, die im Exposé zitierten Quellen in Fußnoten zu vermerken. Eine Literaturliste mit relevanter Literatur kann, muss aber nicht eingereicht werden.

Was sollte in meinem Arbeits- und Zeitplan stehen?
Ihr Arbeits- und Zeitplan sollte möglichst detailliert Auskunft geben über die im Förderzeitraum geplanten Arbeitsschritte und auch Angaben zu geplanten Forschungsreisen und deren voraussichtlicher Dauer enthalten.

Kann ich die Finanzierung meiner eigenen Stelle beantragen?
Nein. Nach einem Grundsatzbeschluss der Stiftungsgremien stellt die Stiftung keine Fördermittel für die Finanzierung von Stellen an Forschungseinrichtungen zur Verfügung.

Können Projektmitarbeiter über Stellen finanziert werden?
Nein. Nach einem Grundsatzbeschluss der Stiftungsgremien können für Projektmitarbeiter ausschließlich Promotions- oder Forschungsstipendien beantragt werden. Voraussetzung für eine Förderung ist grundsätzlich, dass Projektmitarbeiter eigene Forschungsleistungen erbringen, die unter ihrem Namen publiziert werden.

Wie sollten Reise- und Sachmittel beantragt werden?
In Form einer möglichst präzisen Kostenaufstellung, in der die einzelnen Kostenpunkte aufgelistet werden. Bitte lesen Sie dazu auch die Angaben unter http://www.gerda-henkel-stiftung.de/beantragung_reise-und-sachmittel.

Zahlt die Stiftung für die Betreuung von Kindern während der Förderzeit?
Promotions- und Forschungsstipendiaten der Stiftung erhalten einen Familienzuschlag, der nach Vorlage der Geburtsurkunde gewährt wird. Der Familienzuschlag wird bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes gewährt.

Wie verfährt die Stiftung, wenn eine Stipendiatin oder ein Stipendiat während der Förderzeit ein Kind bekommt?
Der Förderzeitraum für Promotions- und Forschungsstipendiaten der Stiftung kann um bis zu zwölf Monate verlängert werden, wenn während der Laufzeit des Stipendiums ein Kind geboren wird und ein Anspruch auf Mutterschutz oder Elternzeit besteht. Individuelle Regelungen sind bitte mit der Geschäftsstelle abzustimmen.

Werden Overhead-Kosten von der Stiftung übernommen?
Nein, die Stiftung übernimmt keine Overhead-Kosten.

Kann jeder Druckkosten beantragen?
Druckkosten können nur für ein zuvor von der Gerda Henkel Stiftung gefördertes Projekt beantragt werden. Die Stiftung kann aber auch bei zuvor geförderten Projekten nicht in jedem Fall eine Druckbeihilfe in Aussicht stellen, da für die Gewährung von Druckkostenzuschüssen gegenwärtig nur ein sehr begrenzter Etat zur Verfügung steht.

Erlaubt die Stiftung Anträge zur Förderung eigenständiger Reisen zu wissenschaftlichen Tagungen?
Nein. Reisemittel werden gegenwärtig nur im Rahmen größerer Forschungsprojekte oder bei Promotions- und Forschungsstipendien gewährt. Anträge zur Förderung eigenständiger Reisen zur Teilnahme an Tagungen/Kongressen werden prinzipiell nicht unterstützt.

Kann ich nach dem Absenden des elektronischen Antragsformulars meine Angaben noch ändern?
Nein, dies ist leider nicht möglich. Bitte informieren Sie uns bei der Antragstellung über eventuell vom Formular abweichende Angaben oder füllen Sie ein neues Formular aus und weisen in einem kurzen Anschreiben bzw. per E-Mail auf das neu ausgefüllte Formular hin.

Erhalte ich nach der ersten Eingangsbestätigung, in der ggf. auf fehlende Unterlagen hingewiesen wird, eine weitere Bestätigung, sobald die fehlenden Unterlagen eingegangen sind?
Nein, da es den Antragstellern obliegt, dafür Sorge zu tragen, dass Gutachten bzw. sonstige angeforderte Unterlagen auch wirklich eingereicht werden. Aufgrund der Vielzahl an Anträgen ist es uns leider nicht möglich, nach der ersten Eingangsbestätigung – in der auf fehlende Unterlagen hingewiesen wird – weitere Bestätigungen zu versenden.

Was passiert mit meinem Antrag, wenn er unvollständig bleibt?
Unvollständige Anträge werden im Auswahlverfahren nicht berücksichtigt und zunächst für die nächste Auswahlrunde zurückgestellt. Anträge auf Promotionsförderung, die nach Ablauf eines Jahres nicht vollständig (d.h. inklusive der Gutachten) vorliegen, werden aus dem Verfahren genommen.

Gibt die Stiftung im Falle einer Ablehnung Auskunft über die Gründe?
Die Stiftung gibt grundsätzlich keine detaillierte Begründung zur Ablehnung eines Antrags, da die Stellungnahmen des Wissenschaftlichen Beirats vertraulich behandelt werden.

Allgemeine Fragen zur Stipendiengewährung

Kann ich ein Stipendium erhalten und gleichzeitig eine Stelle innehaben?
Nein, ein gleichzeitiger Bezug von Stipendium und Gehalt ist nicht möglich.

Kann ich ein Stipendium erhalten und gleichzeitig eine Altersrente/Pension beziehen?
Nein, ein gleichzeitiger Bezug von Stipendium und Altersrente/Pension ist nicht möglich.

In welchem Fall kann ich eine Auslandszulage beantragen?
Sollte ein Stipendiat zu Forschungszwecken das Land seines Hauptwohnsitzes verlassen und sich länger als vier Wochen an einem Ort im Ausland aufhalten, gewährt die Stiftung eine pauschale Auslandszulage. Die Auslandszulage ist im Kostenplan aufzuführen. Diese ist als Erhöhung des Stipendiums zu verstehen und soll den Mehraufwand bei der Verpflegung und die erhöhten Unterbringungskosten ausgleichen. Wenn eine Auslandszulage gewährt worden ist, übernimmt die Stiftung keine Übernachtungskosten für den gleichen Zeitraum.

Kann ich die Übernahme von Studiengebühren oder Semesterbeiträgen mit beantragen?
Nein, die Stiftung übernimmt grundsätzlich keine derartigen Gebühren

Muss ich im Falle einer Bewilligung das Stipendium sofort antreten?
Das Stipendium muss ab dem Zeitpunkt der Bewilligung innerhalb der nächsten zwölf Monate angetreten werden.

Fragen zu Gutachten

Spezifische Fragen zu Forschungsstipendien

Kann ich mich um ein Forschungsstipendium bewerben, wenn ich noch nicht promoviert bin?
Nein. Forschungsstipendien können ausschließlich von promovierten oder habilitierten Wissenschaftlern beantragt werden.

Gelten die Kriterien auch für das Sonderprogramm Sicherheit, Gesellschaft und Staat sowie die beiden Förderschwerpunkte "Demokratie" und "Lost Cities"?
Nein, die Kriterien gelten bisher nur für die Antragstellung auf ein Forschungsstipendium in der Allgemeinen Forschungsförderung.

Welche ausländischen Qualifikationen werden bei der Dotierung von Forschungsstipendien der deutschen Habilitation gleichgesetzt?
Als äquivalente Qualifikation zur Habilitation erkennt die Stiftung die Inhaberschaft einer Stelle als „Associate Professor“ oder als „Full Professor“ / „Distinguished Professor“ (nach nordamerikanischem System) bzw. eines „Senior Lecturer“ oder „Reader“/„Professor“ (nach Commonwealth-System) an

Allgemeine Fragen zum Ablauf einer Förderung

Was sollte ich nach dem Erhalt des Bewilligungsschreibens unternehmen?
Bitte teilen Sie uns postalisch mit, ob Sie die Förderung annehmen und die Bewilligungsbedingungen akzeptieren. Im Falle einer Annahme sind zudem eine aktuelle Bankverbindung sowie der gewünschte Beginn der Zahlungen mitzuteilen. Bitte beachten Sie, dass alle Überweisungen und Daueraufträge auf das europaweite Verfahren SEPA umgestellt werden. Statt Bankleitzahl und Kontonummer benötigt die Stiftung IBAN und BIC. Die entsprechenden Angaben finden Sie auf Ihrem Kontoauszug und gegebenenfalls auf Ihrer Bankkundenkarte.

Wozu verpflichte ich mich, wenn ich die Förderung annehme?
Alle Veränderungen, die für die Gewährung oder die Höhe eines Stipendiums von Bedeutung sind, müssen unverzüglich mitgeteilt werden. Lehraufträge sowie Nebentätigkeiten, die eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich fünf Stunden überschreiten, sind mit der Stiftung abzustimmen.

Darf ich während der Förderzeit arbeiten?
Ja, wenn eine wöchentliche Arbeitszeit von durchschnittlich fünf Stunden nicht überschritten wird.

Wie und in welcher Form muss ich auf die Förderung durch die Stiftung hinweisen?
Bei allen aus dem Projekt hervorgehenden Veröffentlichungen ist die Förderung durch die Stiftung in angemessener Form zu erwähnen; bei von der Stiftung mit einer Druckbeihilfe unterstützten Publikationen ist zusätzlich im Impressum auf die Förderung hinzuweisen. Für sonstige Medien (z.B. Tagungsplakate oder -flyer) nutzen Sie bitte auch das auf der Homepage zur Verfügung stehende Logo der Stiftung. Im Rahmen von Veranstaltungen sollten Sie bitte ebenfalls einen Hinweis auf die Förderung einfließen lassen. Sollten Sie Kontakt mit Journalisten aufnehmen (z.B. auch über die Pressestelle Ihrer Universität), stellen Sie bitte sicher, dass die Förderung stets erwähnt wird (auch in evtl. publizierten Pressemitteilungen).

Kann die Fördersumme bzw. ein Teil davon auch für andere Zwecke verwendet werden?
Nein. Die bewilligte Fördersumme ist ausschließlich für die im Bewilligungsschreiben genannten Zwecke zu verwenden.

Können die Stipendiengelder auch auf ausländische Konten überwiesen werden?
Ja, hierzu bitte unbedingt immer den Swift-Code, BIC und IBAN- Nummer angeben. Bevorzugt werden jedoch deutsche Bankverbindungen.

Muss ich mich versichern, wenn ich ein Stipendium erhalte, oder übernimmt die Stiftung die Kosten?
Da zwischen der Stiftung und dem Stipendiaten kein Anstellungsverhältnis besteht, können Beiträge zur Sozialversicherung nicht übernommen werden. Die Stiftung empfiehlt den Stipendiaten, eine Krankenversicherung abzuschließen. Ein Zuschuss zu diesen Kosten kann nicht gezahlt werden.

Abrechnungen

In welcher Form benötigt die Stiftung meine Bankverbindung?
Bitte beachten Sie, dass alle Überweisungen und Daueraufträge auf das europaweite Verfahren SEPA umgestellt werden. Statt Bankleitzahl und Kontonummer benötigt die Stiftung IBAN und BIC. Die entsprechenden Angaben finden Sie auf Ihrem Kontoauszug und gegebenenfalls auf Ihrer Bankkundenkarte. Bitte lassen Sie sie uns bei Gelegenheit zukommen oder reichen sie bei Ihrer nächsten Abrechnung mit ein.

Müssen bei einer Abrechnung die Original-Belege an die Stiftung geschickt werden?
Die Einreichung von Kopien / Scans der Belege ist ausreichend. Sollten bei der Abwicklung der Abrechnung durch Drittmittelstellen der Universitäten bzw. anderer Einrichtungen nur Buchungslisten vorgelegt werden, stellen Sie bitte sicher, dass die Originale für Prüfzwecke dort mindestens zehn Jahre lang aufbewahrt werden.

Können bei Forschungsreisen auch Kosten für meine Familie erstattet werden?
Nein. Diese Kosten sind von den Stipendiaten zu tragen.

Allgemeine Fragen

Wie lautet die Telefonnummer der Zentrale der Henkel AG & Co. KGaA in Düsseldorf?
+49 (0)211/79 70