Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik, 06/19/2019

„Demokratie braucht freie Wissenschaft“

Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik

Podiumsdiskussion zum Verhältnis von Wissenschaft und Politik

Mit verschiedenen Wissenschaftssystemen vertraut (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ute Daniel, Prof. Dr. Prof. Dr. Dietmar Meyer, Prof. Dr. Michail A. Bojcov, Jürgen Kaube

Hängt exzellente Wissenschaft von Demokratie ab – und Demokratie von freier Wissenschaft? Und welcher Demokratie-Begriff liegt dem zugrunde? Wie frei ist die Wissenschaft unter welchen politischen Voraussetzungen? Wie nah darf die Wissenschaft der Politik kommen? Welche Beschränkungen akademischer Freiheit nehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Demokratien wahr?

Über das Thema „Demokratie braucht freie Wissenschaft“ diskutierten am Dienstag, den 18. Juni 2019, der Leiter des Zentrums für Mittelalterforschung der Higher School of Economics, Moskau, Prof. Dr. Michail Bojcov, die Historikerin Prof. Dr. Ute Daniel von der Technischen Universität Braunschweig sowie Prof. Dr. Dietmar Meyer, Rektor der Andrássy Universität Budapest. Moderiert wurde die Veranstaltung im Düsseldorfer Haus der Gerda Henkel Stiftung von dem Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Jürgen Kaube. Die Veranstaltung „Demokratie braucht freie Wissenschaft“ war Teil der Reihe „Demokratie braucht...“, einer Initiative deutscher Stiftungen, koordiniert von der Deutschen Nationalstiftung.

Dr. Michael Hanssler, Vorsitzender des Vorstands der Gerda Henkel Stiftung, skizzierte in seiner Begrüßung verschiedene Demokratie-Initiativen, mit denen Stiftungen in Deutschland Demokratie-Projekte anregen und fördern wollen. Die Vorsitzende des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung, Julia Schulz-Dornburg, eröffnete das anschließende Sommerfest.